Es war um die Jahrhundertwende, als französische Radrennfahrer über den Winter nicht nur ihre Form behalten, sondern auch den zarten französischen Winter in seiner vollen Pracht geniessen wollten. Es trieb sie daher hinaus, in die Natur, um in langen Grundlageneinheiten an ihrer Ausdauer zu arbeiten. Und so fuhren sie stundenlang plaudernd durch die wundervolle Landschaft, um bei gemächlichem Tempo heissen Tee und Kekse zu verzehren und um immer wieder innezuhalten und sich des Lebens zu erfreuen.
Cyclocross war geboren. So wurde mir die Geschichte dieses bezaubernden Wintersports geschildert, worauf hin ich mich natürlich prompt beim ersten Rennen des Schnecke-Wintercups angemeldet habe.
Man wird doch wohl den Roleur lent nicht angeschwindelt haben?

