Gone.

Bin in der Toskana. Radfahren. Bis nächsten Freitag!

Höchstleistung

Im Trainingsplan für diese Woche steht “Höchstleistung”. Na hoffentlich stimmt’s.

In der Toskana jedenfalls herrscht herrlichstes Radwetter:

Umweltverschmutzung

Wenn sich die belgische Umweltschutzorganisation La Coalition Nature beim Fleche Wallonne am gigantischen Fahrzeugtross der ProTour Rennen und der damit einhergehenden Umweltverschmutzung gestossen hätte würde ich das ja noch irgendwie verstehen. Aber … Wasserflaschen? Come on. Das erinnert mich irgendwie an PETAs Vorschlag, die Pet Shop Boys sollten sich in Animal Shelter Boys umbenennen.

2mm

Jeder hat so seinen Tick. Bei mir ist’s die Einstellung meiner Sitzposition. Da gibt’s immer was zu basteln und zu richten und zu probieren.

Klar ist, dass ich nach den meisten Regeln der Kunst zu hoch sitze – da ich relativ viel Bewegung im Fussgelenk habe muss ich höher sitzen als die meisten anderen, um noch eine vernünftige Öffnung des Kniegelenks zu erreichen. Der Haken an einer hohen Sitzposition ist unter anderem eine erhöhte Belastung der Achilles-Sehne.

Nachdem eine schon länger zurückliegende Beleidigung meiner Achilles-Sehne nun wieder aufgetaucht ist, habe ich meinen Sattel um 2mm nach unten gestellt und muss sagen: Es ist wirklich beängstigend, wie sich sogar kleinste Veränderungen der Sitzposition (in diesem Fall eine Reduktion der Sattelhöhe um 0,245%) auf das Bewegungsmuster beim Treten, die Beinstreckung, Sitzposition und Komfort auswirken. In diesem Fall war die Veränderung äusserst produktiv: Belastung von der Achilles-Sehne weg, wieder eine Spur angenehmer zu sitzen, Tritt immer noch gut.

Nur mit meinem heimlichen Ziel, die Voigt’sche Überhöhungskonstante zu erreichen schaut’s weniger gut aus. Aber der fährt eigentlich ja Kinderräder.

Jens Voigt on Flickr

Frühling

Endlich. der Frühling im Wiener Wald ist nicht mehr aufzuhalten. Tulbinger Kogel und Sofienalpe bei schönem Wetter, zum ersten mal 2010.