Hadersfeld Reloaded

Von Greifenstein an der Donau nördlich von Wien geht eine kleine Strasse hinauf nach Hadersfeld. Was man über diese Strasse wissen muss ist nicht nur, dass sie 2,8km lang ist, und man auf dieser Distanz 240 Höhenmeter überwindet, sondern dass es der 6%-Anstieg zu einem legendären Ruf geschafft hat.

Wenig Verkehr, gleichmässige Steigung und Nähe zur Stadt machen die Strasse zum Idealen Kandidaten für eine Normstrecke, an der man regelmässig seine Form übrprüfen und mit den Zeiten Anderer vergleichen kann.

Was nicht immer eine gute Idee ist, wenn man bedenkt dass dort regelmässig Bergzeitfahren ausgetragen werden, bei denen sich die Creme de la Creme der Radrennfahrer der Umgebung trifft und die besten Zeiten deutlich Sub-8 (Minuten) sind.

Trotzdem und egal – als durchschnittlicher Basiswappler hat man eh nur seine eigene Zeit, die es zu schlagen gilt, und die Rekorde der anderen sind im besten Fall zum Amusement über die eigene Unzulänglichkeit geeignet.

Das bin ich vor rund einem Jahr:

(die Pulskurve kann man gut und gern vergessen, da hat’s was gröberes gehabt), und das bin ich heute:

Mit berechneten 300 Watt eher ein Kaninchen als ein Gepard, bring ich es doch immerhin auf 4,166 Watt pro Kilo Lebendgewicht.

Und kann die Leistung wesentlich kontrollierter abrufen als letztes Jahr. Und der Einbruch kurz vor’m ziel ist auch weg. Na immerhin. Ein erster ernstzunehmender, messbarer Trainingserfolg.

Ein Kommentar zu “Hadersfeld Reloaded”

  1. chepedaja, 20. Mai 2011 07:59:

    Gestern war mein erstes mal. Mit unschickem Rucksäckchen, das mich in meiner Bergdynamik sicher nicht gefördert hat, waren es 12 min.
    11 min. wären sicher möglich, aber alles darunter ist illusorisch.

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