Das Velodrom für die olympischen Spiele in London 2012 steht schon, und beim Guardian gibt’s einen Panorama-Blick auf die Bahn, von der ihre Erbauer hoffen, sie werde die schnellste der Welt sein. British Cycling wird sich feiern wollen, und das mit möglichst vielen Rekorden.
Wertewelten
“Ich möchte die leicht fahrlässige Körperverletzung entkriminalisieren”, sagt Justizministerin Bandion-Ortner. Und will in Zukunft die “Bagatellgrenze” für fahrlässige Körperverletzung im Strassenverkehr von 3 Tagen auf 2 Wochen erhöhen.
Bedeutet konkret: Wer zukünftig von einem Verkehrsteilnehmer fahrlässig verletzt wird, kann sich nicht mehr an ein staatliches Strafverfahren anhängen, wenn die Verletzung (nachgewiesen z.B. in Form einer Arbeitsunfähigkeit) kürzer als zwei Wochen dauert. Dann muss ein eventuelles Schmerzengeld in einem Zivilprozess erstritten werden – mit dem Prozesskostenrisiko für den Geschädigten.
Bisher war die Grenze mit drei Tagen festgesetzt: Hielt die Verletzung länger an, wurde das Verschulden in einem von der Republik bezahlten Strafverfahren festgestellt; Geschädigte konnten sich ohne Prozesskostenrisiko am Verfahren beteiligen und nach Feststellung der Schuld in einem Zivilverfahren ein Schmerzengeld erstreiten.
Und nun handelt es sich in der Wertewelt der Frau Justizminister nicht um einen staatlich zu ahndenden Akt, wenn jemand einen anderen so in seiner körperlichen Gesundheit schädigt, dass diese Schädigung zumindest zwei Wochen anhält. Wir alle wissen, dass kleinere Verletzungen nach spätestens fünf Tagen abgeheilt sind – alles, was länger dauert, ist mehr als nur ein Kratzer.
Natürlich stehen dahinter Budgetüberlegungen; Sollte diese Vorschlag aber tatsächlich umgesetzt werden wird es für schwächere Verkehrsteilnehmer (sprich: Radfahrer) in Zukunft noch schwieriger, ihr Recht im Falle eines Unfalls zu erstreiten. Vielleicht die späte Rache der autofahrenden Justizministerin dafür, dass sie auf der Neustiftgasse im Stau steht, während die radfahrenden Kollegen im Stadtverkehr auf der Busspur an ihr vorbeifliegen.
Radlerfigur
Radler kommen auch in allen Farben und Formen … Robert Forstemanns bessere – untere – Hälfte dürfte in etwa doppelt so viel wiegen wie sein Oberkörper.
Kalt? Nass? Dunkel?

Eine kleine Motivationshilfe zum Ausschneiden und Aufkleben für den Winter: Wenn die Aussicht auf eine abendliche Winterausfahrt nur Zähneklappern und keine Vorfreude auslöst, einfach einen Blick auf den Sticker werfen, Stirnlampe montieren und raus in die Kälte!
Die Sticker halten auf Heavy Duty Klebeetiketten ausgedruckt einen oder zwei Winter. Ausschneiden, auf den Rahmen kleben, freuen. Die restlichen Sticker an Freunde und Trainingspartner geben, noch mehr freuen.
My name is Mud
Kudos und Extra-Punkte dafür, dass Primus es zum Soundtrack eines Cyclocross-Films gebracht hat. Bestätigt meine These.
Und für den Track-Titel gibt’s nochmal einen Punkt mit Sahne und Kirsche oben drauf. Das habt ihr gut gemacht!
