Cyclocross

Hüpf – Schritt – Hüpf – Schritt – Aufsitzen. Das hast Du gut gemacht!

Cyclocross ist ein Sport der Übergänge. Was immer Du tust, Du tust es so kurz, dass Du Dich unmöglich daran gewöhnen und einen Rythmus finden kannst: Kaum beginnst Du zu verstehen, was Du da gerade macht, heisst es auch schon wieder bremsen, Kurve, beschleunigen.
Absteigen, laufen, aufsteigen. Cyclocross hat ebenso viel mit radfahren zu tun wie mit Laufen, Tragen, Straucheln, Rutschen, Fallen.

Cross ist achaisch, schmutzig, schnell und laut. Es ist alles, was Strassenradsport nicht ist.

Das ist Cyclocross als Rennen. Eine ganz besonderes Erlebnis, egal, ob man Zuseher oder Teilnehmer ist.

Veldrijden – wie die Flamen und Holländer es nennen – ist aber noch mehr. Im Winter, im Nassen, im Kalten, lernt man auf langen Trainingsfahrten kreuz und quer Gegenden kennen, die man als Strassenfahrer einfach nicht wahrnehmen kann. Du bist nicht an das Strassennetz gebunden, Forstwege, Trampelpfade, von den Mountainbikern geschnittene Passagen durch den Wald sind die Adern, durch die wir uns bewegen. Egal, wie gut Du die Landschaft kennst, wie blind Du mit dem Rennrad über die Hügel ziehen kannst, weil Du jedes Steinchen auf der Strasse kennst, sobald Du in’s Gelände gehst eröffnet sich Dir eine völlig neue Welt, die Du noch nie zuvor gesehen hast. Deine Routenmöglichkeiten potenzieren sich, genauso wie der Spass, den Du hast.

Cyclocross. Nicht ein Wintersport. Der Wintersport.