Radsportler haben ein gespaltenes Verhältnis zu Essen. Auf der einen Seite ist es kurzfristiger, intensiver Genuss, als Ausgleich zu den langen Stunden am Rad, die auch Freude bereiten, aber eine andere Art von Freude. Auf der anderen Seite ist Essen auch einfach Treibstoff, notwendiges Mittel zum Zweck, oft genug in unglaublichen Mengen beim Frühstück vor einem anstrengenden Tag einfach hinuntergewürgt in der Hoffnung, dass es einem für einige Stunden Energie gibt.
Und als wäre das alles nicht bereits kompliziert genug, muss man sich auch darum kümmern, dem Körper ein Optimum an Baustoffen zur Verfügung zu stellen. Denn biologisch gesehen ist Essen nichts anderes: Rohmaterialien, die der Körper für seine täglichen Reparatur- und Ausbauarbeiten braucht. Je hochwertiger die Rohstoffe, desto einfacher und besser die Arbeiten. So einfach ist das.
Aber natürlich geht es auch darum, Genuss am Essen zu finden, und auch hier – wie immer – eine sinnvolle Balance zu finden. Ein bisschen in den Körper reinhören, und nicht immer sofort den Geschmacksknospen auf der Zunge nachgeben kann da schon ganz wesentliche Ernährungsumstellungen auslösen.
Wie kann man seine Ernährung so gestalten, dass man seinem Körper die Energie zur Verfügung stellt, die er benötigt, und dabei das essen, worauf man Lust hat? Ein Quell täglicher Optimierungspotentiale.