No news is good news?

Wie man bereits lesen konnte spitzt sich die Saison 2011 dramatisch zu, doch es dauert noch ein wenig bis ich mich vom cerebralen schock erholt habe und ausführlich darüber berichten kann.

zur überbrückung der wartezeit daher mal wieder was englisches.

TRACK WORLD CUP | MANCHESTER | A SHORT FILM from British Cycling on Vimeo.

ich geh jetzt Rad fahren.

Take a look around …

Das Velodrom für die olympischen Spiele in London 2012 steht schon, und beim Guardian gibt’s einen Panorama-Blick auf die Bahn, von der ihre Erbauer hoffen, sie werde die schnellste der Welt sein. British Cycling wird sich feiern wollen, und das mit möglichst vielen Rekorden.

Radlerfigur

Radler kommen auch in allen Farben und Formen … Robert Forstemanns bessere – untere – Hälfte dürfte in etwa doppelt so viel wiegen wie sein Oberkörper.

Eine Geschichte, die ich dereinst meinen Enkeln erzählen werde

aber nur, um ihnen anschaulich zu machen, dass ich immer schon so senil war, und es sich dabei um keine Alterserscheinung handelt.

Die Lektion von der Geschichte ist offensichtlich, dass man Strassen- und Cross-Schuhe so kaufen sollte, dass sie möglichst unterschiedlich aussehen. Oder, dass man seinen Kram für die Bahn nicht schlaftrunken in der Früh zusammenpacken sollte. Oder auch einfach nur, dass ich ein Talent dafür habe, zwei Fehler in eine Kiste zu packen: Es sind nicht nur zwei verschiedene Paar Schuhe (für jeweils unterschiedliche Pedalsysteme), nein, es sind sogar zwei rechte Schuhe. Wenn schon verkehrt, dann wenigstens richtig verkehrt.

Nach der Saison ist in der Saison

Nun war es gestern also zum ersten mal soweit in dieser dunklen und kalten Jahreszeit: Wir haben unseren kollektiven Fuss in die heiligen Hallen des Ferry-Dusika-Hallenstadions gesetzt. Ich zum ersten mal mit eigenem Rad, gebraucht, aber dennoch meins. Erste Erkenntnis: Der Vorbesitzer hat mit seinen schlanken 17 Jahren entweder wesentlich geschmeidigere Bandscheiben als ich alter Sack, oder viel längere Arme, wobei letzteres eher unwahrscheinlich ist.

Nachdem mir aber mein Nacken den gestrigen Exkurs in die Gefilde der besonderen Haltungen des menschlichen Körpers wieder halbwegs verziehen hat bin ich guter Dinge, dass wir drei – das Rad, mein Rücken und ich – uns schon ganz gut verstehen werden.

Leider ist das Stadion noch ziemlich ausgestorben – gerade, dass man nicht die Grillen in den (nicht erleuchteten) Fluren zirpen hört.

Und die eine oder andere Anordnung deutet entweder auf Verfall, oder auf wie ich hoffe auf Restauration hin.