A successful athlete is well trained, well fed, well rested.
Gerade die Ernährung ist bei einer so anstrengenden Sache wie Radfahren durchaus nicht unwichtig. Dabei kann es Ausdauersportlern nicht nur passieren, dass sie zu viel essen (Kompensationseffekt), sondern auch, dass die zu wenig oder das falsche essen, und es damit ihrem Körper erschweren, den Trainingsreiz sinnvoll umzusetzen.
Das Problem ist nun, festzustellen, wie sich Essen und Bedarf zueinander verhalten. Eine scheinbar einfache Methode ist es, zugeführte Kalorien und verbrannte Kalorien gegenüberzustellen und so zu überprüfen, ob man sich dem gewünschten Resultat nähert. Auf diese Art gelingt es Leistungssportlern auch, über die Zeit ein kleines Energiedefizit herauszuarbeiten, das es ihnen erlaubt, abzunehmen ohne dabei an Leistungsfähigkeit einzubüssen.
In einem ersten Schritt kann man den eigenen Grundumsatz (d.h. die benötigte Energie ohne Training) über einfache Rechner ermitteln. Bessere Radcomputer wie z.B. HAC5 geben die verbrauchten Kalorien (basierend auf der Herzfrequenz beim Training) an, die man zum Grundbedarf addieren kann.
Dem gegenüber kann man dann die Kalorien des zu sich genommenen Essens stellen, und schon erhält man eine Energiebilanz des Tages.
Ross Tucker von “The Science of Sport” zeigt aber anschaulich, dass das zu einfach gedacht ist:
Now, the point is that you cannot measure these things accurately, and therefore you cannot micro-manage this. Here’s an illustration of the complexity: An 80kg man who remains at the same weight for 10 years has, over this period, managed to balance a grand total of about 9.1 million kCal. In contrast, if he gains 10 kg over this period, it’s because of a mismatch of about 70,000 kCal. In ten years, that works out at 19 kCal per day.In other words, you can try to measure your calories in and calories out, but if you’re systematically inaccurate by 20 kCal per day (the equivalent of a sip of Coke), you gain 10kg. My point here is that counting calories, unless it’s done with absolute precision, is not a good method to manage your weight.
Auf das Problem aufmerksam geworden bin ich, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich entsprechend meines Trainingsumfangs genug zu mir nehme. Denn sollte dem so sein, und der Körper nicht ausreichend Nährstoffe hat, um optimal regenerieren zu können, würde das meinem Training einiges an Effektivität nehmen. Kalorienzählen war auch mein erster Gedanke, aber so wie’s aussieht muss ich mir was anderes einfallen lassen.
Zum Beispiel auf den eigenen Körper hören. Wäre so eine Idee zumindest.