You never cease to impress me

Liebe Leserschaft, jedesmal wenn ich glaube ihr könnt euch nicht mehr übertreffen, belehrt ihr mich eines besseren.

Nebensonne. Das war mir wirklich neu!

Jahrestag

Nun ist es also soweit. Geburtstag verpasst. Nicht verpasst, aber nicht erwischt. Der Rouleur Lent ist über ein Jahr alt. Wenn schon nicht Grund für eine Feier, dann doch zumindest für kleinere Umstellungen: Ein Redesign, und eine Neuausrichtung. So habe ich meinen Geburtstag also doch so gefeiert, wie es sich für einen Radfahrer gehört: Durch Arbeit.
Aber viel wird sich nicht ändern; Der neue Rouleur Lent wird vielleicht ein bisschen persönlicher, und vielleicht auch ein bisschen aktiver (zumindest hoffe ich das). Jedenfalls aber wird die Website wieder ein paar Schritte abbiegen, dorthin, wo wir eigentlich hergekommen sind: Ein bisschen weniger tägliches Microblogging, ein bisschen mehr von dem, was mich und hoffentlich auch andere inspiriert, beschäftigt, weiter bringt.

Also dann, auf ein Neues: Die Trainingssaison steht vor der Tür.

Nach der Saison ist in der Saison

Nun war es gestern also zum ersten mal soweit in dieser dunklen und kalten Jahreszeit: Wir haben unseren kollektiven Fuss in die heiligen Hallen des Ferry-Dusika-Hallenstadions gesetzt. Ich zum ersten mal mit eigenem Rad, gebraucht, aber dennoch meins. Erste Erkenntnis: Der Vorbesitzer hat mit seinen schlanken 17 Jahren entweder wesentlich geschmeidigere Bandscheiben als ich alter Sack, oder viel längere Arme, wobei letzteres eher unwahrscheinlich ist.

Nachdem mir aber mein Nacken den gestrigen Exkurs in die Gefilde der besonderen Haltungen des menschlichen Körpers wieder halbwegs verziehen hat bin ich guter Dinge, dass wir drei – das Rad, mein Rücken und ich – uns schon ganz gut verstehen werden.

Leider ist das Stadion noch ziemlich ausgestorben – gerade, dass man nicht die Grillen in den (nicht erleuchteten) Fluren zirpen hört.

Und die eine oder andere Anordnung deutet entweder auf Verfall, oder auf wie ich hoffe auf Restauration hin.

Hilfe gesucht

Der Rouleur Lent sucht eine_n Masseur_in mit Raderfahrung zur regelmässigen Konsultation zwecks Reduktion der einen oder anderen anstrengungsbedingten Verspannung. Insbesondere mein Gluteus und mein Piriformis zeigen sich von herkömmlichen Stretching-Einheiten völlig unbeeindruckt und wollen dringend unter wissende und geschulte Hände.

Da ihr Mittel der Wahl zum Erreichen meiner Aufmerksamkeit die Produktion von Knieschmerzen ist, duldet die Sache nur mehr geringen Aufschub.

Tips und Empfehlungen bitte in den Kommentaren hinterlassen (bitte nur für Wien). Da Massagen sicherlich das fehlende Puzzlestück für viele Hobbyfahrer sind wird so eine Liste nicht nur mir helfen!

Das darf jetzt aber nicht wahr sein

Und das alles nur weil so ein Volldepp in seinem überdimensionalen SUV aus seiner Parklücke rausschneiden muss, bevor die drei blöden Radler daherkommen; Wolfgang macht eine Vollbremsung, ich auch, mein Vorderrad touchiert sein Hinterrad, und ich mache einen astreinen Abgang über den Lenker, nicht, ohne vorher mein Rad sauber auf die Strasse zu legen. Zwei Schritte nach vorn fangen den Schwung ab, und Gerhard meinte, so viel Eleganz auf einem Haufen hätte er bisher nur bei Hürdenläufern gesehen.

Tja. Gelernt ist gelernt. Passiert ist zum Glück (fast) nichts, aber trotzdem eine überaus bescheuerte Aktion des Autofahrers.