What you’ve missed this morning

Was für ein herrlicher Sonnenaufgang über Wien.

Leider neigt sich die Saison der Morgenausfahrten ihrem Ende zu – mit 7° um  7h hatten wir zwar einen numerischen Stabreim, aber es war dann doch etwas kühl.

Über Radstädter Tauern und Turrach

Das also versteckte sich hinter der geheimnisvollen Anküdigung: Eine kleine Radtour von Salzburg in’s Kärnterische Ebene Reichenau. Über 160 km und 2.602 Höhenmeter ging’s bei ordentlichem Fön (das wäre dann starker Gegenwind für alle, die geographisch nicht so top auf der Höhe sind) über Radstätter Tauern und Turracher Höhe. Zwei wirklich hundsgemeine Berge, die durch Gegenwind und Baustellen am Radstätter Tauern noch viel hundsgemeiner wurden.

Die Fahrt war spannende Erfahrung für mich; Mein Vater ist in seiner aktiven Radfahrerzeit die Strecke zweimal gefahren, und ich habe ihn beide Male sehr dafür bewundert. Für einen kleinen Jungen war die Bewältigung dieser Strecke eine schier unmögliche, übermenschliche Aufgabe. Jetzt, ein paar Jahre später, nachdem ich dieselbe Strecke gefahren bin, ist mein Respekt vor der sportlichen Leistung meines Vaters unverändert hoch. Der einzige Unterschied zu früher ist, dass ich jetzt weiss, wie schwer es war und ist.

Damit ist meine Strassensaison effektiv beendet. Alles, was jetzt kommt, ist nur mehr reinste Freude an der Bewegung.

Und dann ist ja eh wieder Crossen angesagt.


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What you’ve missed this evening

Donauinsel, Radweg Tangente, Blick donauaufwärts.

Wie Schmidts Katze

Heute zum ersten mal in 2010 die Gelegenheit gehabt, eine After-Work-Runde zu drehen bevor stockfinstere Nacht einsetzt. Kurz-kurz natürlich, und auf dem Izoard. Das im Vergleich zum Crosser abgeht wie Schmidts Katze. Frühling ist etwas herrliches. Da konnte auch der extreme Rücken- und dann Gegenwind kaum stören.

Slow Sunday

Aufstehen, Frühstücken, Rad fahren gehen. Heimkommen, Essen, kurzes Nickerchen. In’s Fitness Studio, heimkommen, Rad putzen. Essen.

Nichtstun in erweiterter Form: Nichts tun, was die meisten als wichtig oder nützlich sehen würden. Nichts tun, was einen Sinn ausserhalb seiner selbst hat. Ich mag das.