Da soll einer nochmal sagen ich würde zu tief sitzen.
Man beachte die Sitzposition von David Zabriskie (ab Minute 4:36). Dagegen bin ich ja ein regelrechter Hochhucker.
Da soll einer nochmal sagen ich würde zu tief sitzen.
Man beachte die Sitzposition von David Zabriskie (ab Minute 4:36). Dagegen bin ich ja ein regelrechter Hochhucker.
So ausgefeilt der Garmin 500 GPS Radcomputer auch sein mag – die Garmin Connect Plattform lässt dann doch eher zu wünschen übrig. Dabei rede vergleichsweise noch gar nicht von Software wie Golden Cheeta (die für mich aufgrund des fehlenden Leistungsmessgeräts ohnehin keinen Sinn machen würde), aber auch Software wie myTourbook erlauben vergleichsweise spannendere Auswertungen als Connect, das sich im wesentlichen auf eine Kartenanzeige beschränkt.
Interessanter ist da schon Strava, vor allem, seitdem ihr Freemium-Modell auch für kostenlose Accounts eine unlimitierte Anzahl von Uploads/Monat erlaubt. Das kann Auswertungsmässig zwar auch eher nix, aber dafür hat es zwei sehr coole Features: Erstens die Unterteilung der Aufzeichungen in relevante Segmente und die Bewertung von Steigungen im klassischen Kategorien-System (4, 3, 2, 1, HC) und zweitens die automatische Auflistung in Leaderboards pro Segment.
So kann man ohne viel drumherum und manuelle Auswertungen checken wie die eigene Zeit bei diversen Standard-Strecken ist, und auch, wie sich das im Vergleich zu anderen Strava-Usern darstellt. Von denen gibt es nur derzeit im Umkreis von Wien noch nicht so viele. Was gut ist, denn solange es nur zwei aufgezeichnete Versuche an Greifenstein-Hadersfeld gibt bin ich unangefochtener King of the Mountain, auch wenn die angegebene Zeit von 11:11 natürlich kompletter Blödsinn ist.
“Todays stage showed what the best tyres in the peleton are for anyone undecided, VELOFLEX RULE!” -- Bradley Wiggins
Brad Wiggins bezieht sich dabei auf diese kleine Eskapade von Rémy Di Grégorio, dem Sieger der siebten Etappe von Paris-Nice 2011:
Ich selbst war heute zum ersten mal wieder mit dem Rennrad unterwegs, aber bei wesentlich besserem Wetter. Und ich muss sagen: Recht hat er, der Herr Wiggins!
Radfahrer haben ja so ihre Obsessionen, was eine höfliche Umschreibung ist. Andere würden wohl “Neurosen” zu sowas sagen. Time Trialist Extraordinair und Teilzeitschotte David Millar zum Beispiel fuhr beim Chrono des Nations zum Sieg, weil er sich vorher die Hinterbremse abmontieren liess:
“When you think that your brakes are rubbing against the wheel, it obsesses you and you no longer feel free to perform.”
Nicht schlecht. Man könnte natürlich auch einfach die Bremsen einstellen lassen. Aber für ihn scheint’s gut zu funktionieren, und ok, konsequent ist es.
Wenn man langsam ist, braucht man in Ermangelung von zu reduzierender Tätigkeit kaum mal bremsen. Und wenn man sparsam auch noch ist, dann halten so Shimano Bremsbeläge schnell mal 3 Saisonen …